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IMMOBILIENPREISE 2022

Prognose: Anstieg von durchschnittlich + 11,5 Prozent

Die Immobilienpreise werden im kommenden Jahr weiter stark ansteigen – zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller ImmoScout24-Report.

Berlin mit stärkstem Preisanstieg

Der starke Anstieg der Immobilienpreise setzt sich in der Hauptstadt auch im kommenden Jahr fort – nicht zuletzt aufgrund des knappen Angebots an freien Bestandswohnungen und zu niedrigen Neubauzahlen. Doch auch die weiterhin günstigen Zinsen für Immobilienfinanzierungen und Unsicherheiten der Anleger:innen bei anderen Geldanlagen befördern das Interesse an „Betongold“ und treiben die Preise nach oben.

Während ImmoScout24 deutschlandweit einen Anstieg von 11,5 Prozent bei Eigentumswohnungen im Bestand voraussagt und immerhin 8,7 Prozent Plus bei Neubauwohnungen, liegen die Prognosen für Berlin deutlich darüber. Bereits im Vergleich der Angebotspreise im ersten Halbjahr 2021 mit dem Vorjahr, konnte ImmoScout24 einen Anstieg von 9 Prozent feststellen, der Quadratmeter kostete zuletzt durchschnittlich 4.701 Euro. Im Vorjahr waren es noch 4.094 Euro.

Kaufinteressent:innen könnten demnach mit folgenden Preisanstiegen bis 2022 rechnen:

  • + 13,5 Prozent für Eigentumswohnungen im Bestand
  • + 10 Prozent für Neubau
  • + 9,5 % für Einfamilienhäuser im Bestand

Zum Vergleich: für andere Metropolen werden eher geringere Preissprünge im Bestand prognostiziert: +9,2 Prozent für Köln, +5,7 Prozent für Hamburg, + 4,8 Prozent für Frankfurt. Allerdings bewegen sich die Immobilienpreise in den genannten Städten schon längere Zeit auf einem höheren Niveau als in Berlin.

Positiv: Angebotspreise sind nicht Kaufpreise

Für ihre Prognosen wertet die Vermittlungsplattform die Entwicklung der Angebotspreise aus. Glück für Käufer:innen: die Angebotspreise sind meist höher als die tatsächlich gezahlten Kaufpreise. Somit werden die tatsächlichen Preisanstiege vermutlich leicht hinter den erwarteten Zahlen zurückbleiben.

Dennoch zeigt die Prognose einen klaren Trend auf, wie auch schon die aktuelle Wohnstudie der Spardabank. Wer für den Immobilienkauf auf sinkende Preise hofft, wird auch im nächsten Jahr vergebens warten. Stattdessen sollten Kaufinteressent:innen die günstigen Hypothekenzinsen für sich nutzen.

Für die Preisprognosen wurden die durchschnittlichen Angebotspreise für die am stärksten Nachgefragten Immobilientypen als Grundlage herangezogen: Eigentumswohnungen mit 3 Zimmern und 80 m² Wohnfläche, Einfamilienhäuser mit 140 m² Wohnfläche.

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