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IMMOBILIEN ALS KAPITALANLAGE

Immobilien als Kapitalanlage: Immobilienfonds contra Wohneigentum

Beide Investitionen basieren auf einem Nenner: der Rendite.

Niedrige Zinsen – ist das nun gut oder nicht?

Aufgrund der niedrigen Zinsen entscheiden sich immer mehr Menschen gegen eine herkömmliche private Altersvorsorge in Form von Lebens- und Rentenversicherungen. Der geringe Ertrag wird in Frage gestellt, die Angst vor Altersarmut wächst. Aber gerade wegen der niedrigen Zinsen setzen viele Erwerbstätige auf die kreditfinanzierte Anschaffung einer Immobilie. Erst danach folgen (laut eines im Jahre 2016 durchgeführten AXA Deutschland-Reports zur Ruhestandsplanung) Spareinlagen, Gold und Aktien.

Selbstnutzung. Kapitalanlage. Vererbung.

Die Gründe für den Kauf einer Immobilie sind vielfältig, doch muss die Rechnung aufgehen. Da beim Immobilienkauf üblicherweise ein Großteil des Kapitals fremdfinanziert wird, hat der Zins einen erheblichen Einfluss auf die laufenden Kosten der Immobiliennutzung. Das kann von Vorteil sein. Denn auch wenn die Immobilienpreise steigen, können die Finanzierungskosten dank niedriger Zinsen sogar fallen.

Wann lohnen sich offene Immobilienfonds?

Wenn die Anleger von renditestarken Mieterträgen und Wertsteigerungen profitieren können. Offene Immobilienfonds sind Investmentfonds, die sich klassischerweise viele Immobilien in verschiedenen Städten und sogar Ländern halten. Es handelt sich hierbei vorrangig um gewerbliche Bürokomplexe, Einkaufszentren und Hotels, aber auch um Wohnimmobilien. Durch die breite Streuung und die stetige Börsenarbeit der erfolgsorientierten Fondsmanager unterliegen die Vermögensschwankungen einem kontrollierten Risiko – somit eignet sich dieses Investment als attraktive Beimischung für das persönliche Anlagedepot. Doch gilt es Fonds auch kritisch zu betrachten, denn Anleger sind von Fristen und vom Marktgeschehen abhängig und können ihre Anteile nicht kurzfristig verkaufen. Eventuell ist dies zwar dennoch über die Börse möglich, dann aber oft mit Abschlägen. Ein weiterer Nachteil sind die recht hohen Kauf- und Verwaltungskosten offener Immobilienfonds.

Betongold ist beides.

Doch bei der eigenen Immobilie kommt neben dem beständigen Besitzwert noch das Glücksgefühl der Unabhängigkeit hinzu. Ein Lebenswert, der nicht an der Börse gehandelt werden kann. Die Entscheidungsfreiheit zur Selbstnutzung oder Vermietung oder dem Verkauf lässt Handlungsspielraum in jeder Richtung zu. Mietfrei wohnen und gleichzeitig Vermögensbildung, eine Altersvorsorge auch über Generationen hinweg.