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WEDDING

Wedding – ein Stück Berlin auf der Überholspur

Ein bisschen wie Prenzlauer Berg vor 20 Jahren. Zum Glück nicht wie heute. Sonst wäre es nicht Wedding.

Es duftet an mancher Ecke nach Eckkneipe, nicht mehr nach Anarchie, aber dafür noch immer angenehm unangepasst … am Ufer des Schifffahrtskanals auch nach hausgemachtem Bauernfrühstück im ‚Deichgraf’ … und rund um das Rathaus nach frisch gerösteten Kaffeebohnen aus der begnadeten Kaffeerösterei ‚Coffee Star’.

Aus alten Originalen wird neues Originelles

Wedding ist – erstmalig im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt – ein Ortsteil im Bezirk Berlin-Mitte. Uralt und doch sehr jung. Viele Studenten und Berufsanfänger suchen jedes Jahr in Berlin eine Wohnung. Sie entscheiden sich inzwischen für Wedding. Ist noch bezahlbar und die neue Stimmung stimmt. Der Sprengelkiez lockt besonders. Kleine Parkanlagen, viele heimische und multinationale Läden, in den kleinen Nebenstraßen großes Szenefeeling, eine optimale Verkehrsanbindung und die Spree in der Näh‘.

Dank der sehr guten Verkehrsanbindung gelangt man schnell in die Stadtmitte oder zum Ku’damm in der City-West. Mit der U-Bahn dauert es vom Leopoldplatz aus jeweils weniger als 15 Minuten, ebenso mit dem Auto bei geringem Verkehr. Am S-Bahnhof Wedding hält zudem die beliebte Ringbahn.

Gutes Wedding … echtes Wedding

Besonders attraktiv sind hier auch die wirtschaftlich wichtigen Standorte namhafter Unternehmen wie das Charité Campus Virchow-Klinikum, die Beuth-Hochschule, Bayer, der BND und das Robert-Koch-Institut. Auch Kultur ist omnipräsent, das stadtbekannte ‚Prime Time Theater‘ in der Müllerstraße begeistert hier mit der weltweit ersten Theater-Sitcom: „Gutes Wedding, schlechtes Wedding“. Die Titelmelodie der Serie lockt seit Jahren: „Mitte ist schitte, Prenzlberg is Petting, Real Sex ist only Wedding.“ Das echte Leben spielt hier nicht nur auf der Bühne.

Foto: Ingo Lawaczeck Photography | ©ImmoKEY